Infostelen am Kanal_Landkreis Neumarkt©Birgit Gehrmann

Fränkischer WasserRadweg - Etappe 2

Von Neumarkt i.d.Opf. nach Greding

  • Länge:

    52 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • GPX

Am Kanalufer ins Altmühltal

Mitten durch die historische Altstadt führt der Fränkische WasserRadweg in Neumarkt i.d.OPf., dem Startpunkt der zweiten Etappe. Der Weg bringt die Radler ans Ufer des Ludwig-Donau-Main-Kanals, an dem sie Richtung Süden radeln.
Auf dem folgenden Abschnitt genießen sie die Idylle und den ebenen Weg am Ufer des historischen Kanals. Bei Mühlhausen bietet sich die Gelegenheit, ein Stück auf dem Treidelschiff „Alma Viktoria“ mitzufahren, das wie anno dazumal von einem Pferd am Ufer gezogen wird. Vorbei an einigen Dörfern geht es ganz entspannt in das Mittelalterstädtchen Berching – das Tor zum Naturpark Altmühltal.


VOM ALTEN ZUM NEUEN KANAL


Vor Berching überqueren die Radler den Kanal und biegen gleich darauf nach links in den Schwimmbadweg ein, der in die Bahnhofstraße mündet. Dieser folgen sie bis zur Johannesbrücke, wo sie sich nach rechts wenden. Über die Sulz geht es in die historische Altstadt, die von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umrahmt wird. Der Pettenkoferplatz mit der hellblauen Fassade des Rathauses und der Reichenauplatz werden überquert, bevor man zur Uferpromenade am Main-Donau-Kanal gelangt. Nun sind die Radler entlang dieser
modernen Schifffahrtsstraße in südlicher Richtung unterwegs.
Bald nach Berching überquert der Weg den Kanal. Am anderen Ufer geht es nach Plankstetten, wo die gastfreundliche Benediktinerabtei zu einem Zwischenstopp einlädt. Geradeaus folgt man der Straße durch den Ort, biegt am Klosterplatz links in die Abt-Maurus-Straße ein und gleich darauf rechts in die Biberbacher Straße ab. Vor Biberbach macht der Radweg einen Knick nach links und führt zurück an den Kanal, dem er Richtung Beilngries folgt.


WACHOLDERHEIDEN UND KIRCHENBAUTEN


Stadtmauertürme, Barockbauten aus der Zeit der Eichstätter Fürstbischöfe und vor allem die zahlreichen Restaurantterrassen, Biergärten und Cafés verleihen Beilngries eine südliche Atmosphäre.
Am Ufer der Sulz führt der Weg in das gastfreundliche Städtchen, wo man sich gern Zeit für eine Pause nimmt. Hinter Beilngries erreichen die Radler das Altmühlufer. Am Fluss entlang fahren sie vorbei an Badanhausen und Pfraundorf weiter.
Der Kratzmühlsee mit Freizeitzentrum und dem Technikmuseum „anno dazumal“ liegt am Weg. Die Wälder an den Südhängen des Tals machen nun einer für die Gegend typischen Landschaft Platz:
Sonnige Wacholderheiden mit kurzem Gras, auf denen nur vereinzelt Wacholderbüsche stehen, liegen rund um Kinding. Den Ort mit seiner beeindruckenden Kirchenburg durchquert man auf der Beilngrieser Straße, biegt am Marktplatz erst links und dann rechts ab und folgt der Straße „Am Mühlbach“ über die Schwarzach und
schließlich an die Anlauter, die man überquert, um dann nach links an ihrem Ufer entlang zu radeln 

Vor Enkering geht es scharf rechts ab und anschließend in nördlicher Richtung weiter. In Mettendorf kommen die Radler wieder ans Ufer der Schwarzach. Dem naturbelassenen Flusslauf folgen sie bis nach Greding. Um in die Altstadt mit ihren 21 Türmen, Barockbauten und der romanischen Basilika St. Martin zu gelangen, biegt man nach rechts vom Fränkischen WasserRadweg ab und überquert die Sulz auf der Bahnhofstraße.

Weiter geht es dann mit der 3. Etappe - von Greding nach Pleinfeld.

Infostelen am Kanal_Landkreis Neumarkt©Birgit GehrmannFünf-Flüsse-Radweg in Berching©Florian TrykowskiBeilngriesKinding Schellenberg Enkering Blick ins TalGreding©Andreas Hub
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